Zahnimplantat in Wallisellen

Wo ein Zahn fehlt, übernimmt eine Titanschraube die Rolle der Wurzel: Sie verwächst mit dem Kieferknochen und trägt anschliessend Krone, Brücke oder Prothese. Implantologie und Zahnchirurgie gehören zu unseren Schwerpunkten – von der Planung bis zur fertigen Krone bleiben Sie bei uns in der Praxis.

Implantatmodell mit Titanschraube, Aufbau und Keramikkrone neben einem Kiefermodell auf dem Beratungstisch in Wallisellen

Zahnimplantat auf einen Blick

Die wichtigsten Informationen zur Behandlung kompakt zusammengefasst.

Dauer
Eingriff 30–60 Minuten je Implantat; bis zur fertigen Krone inkl. Einheilung 3–6 Monate, mit Knochenaufbau entsprechend länger
Anästhesie
Örtliche Betäubung; welche Form passt, besprechen wir vorher
Material
Titan oder Zirkonoxid-Keramik für das Implantat, Keramik für die Krone
Haltbarkeit
Mit guter Pflege und Nachsorge häufig 20 Jahre und mehr
Kosten
Nach Kostenvoranschlag; abhängig von Anzahl Implantate, Knochenaufbau und Art des Zahnersatzes
Voraussetzung
Kieferwachstum abgeschlossen (meist ab 18 Jahren), entzündungsfreies Zahnfleisch, genügend Knochen

Wie ein Zahnimplantat aufgebaut ist

Ein Implantat setzt sich aus drei Teilen zusammen: der Schraube aus Titan oder Zirkonoxid-Keramik, die als Wurzelersatz im Kieferknochen verankert wird, dem Aufbau (Abutment), der durch das Zahnfleisch nach oben reicht, und der sichtbaren Keramikkrone. Titan wird vom Körper nicht als fremd erkannt; innerhalb weniger Monate wächst der Knochen direkt an die Oberfläche heran und hält das Implantat so fest wie eine natürliche Wurzel.

Anders als für eine Brücke müssen keine gesunden Nachbarzähne beschliffen werden, und anders als eine Prothese sitzt der Ersatz unverrückbar. Implantate ersetzen einen einzelnen Zahn, tragen bei mehreren Lücken eine Brücke und geben einer Vollprothese mit wenigen Pfeilern festen Halt.

Da unsere Praxis in Wallisellen auf Zahnchirurgie und prothetische Wiederherstellungen spezialisiert ist, planen und setzen wir Implantate selbst.

Ihre Vorteile

  • Fest verankerter Zahnersatz, der sich beim Kauen wie ein eigener Zahn anfühlt
  • Gesunde Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden
  • Der Kieferknochen bleibt belastet und baut sich nicht weiter ab
  • Chirurgie und prothetische Versorgung in einer Praxis
  • Keramikkrone, die sich farblich und in der Form einfügt
  • Lösungen für Einzelzahn, mehrere Lücken und zahnlosen Kiefer

Wann ist die Behandlung sinnvoll?

Typische Beschwerden und Ziele, bei denen diese Behandlung häufig eingesetzt wird.

  • Zahnlücke nach Zahnentfernung oder Unfall
  • Mehrere nebeneinander fehlende Zähne (Brücke auf Implantaten)
  • Zahnloser Ober- oder Unterkiefer mit lockerer Prothese
  • Zahn, der nach gescheiterter Wurzelbehandlung nicht zu retten ist
  • Bleibender Zahn, der nie angelegt war (nach Wachstumsende)
  • Wunsch nach festem Ersatz statt Prothese mit Haftcreme

So läuft die Behandlung ab

Der Ablauf ist klar strukturiert und wird auf Ihren Befund und Ihre Ziele abgestimmt.

  1. Untersuchung und Planung

    Nach der Untersuchung beurteilen wir am digitalen Röntgenbild, wie viel Knochen vorhanden ist und wo Nerv und Kieferhöhle verlaufen. Daraus legen wir Position, Länge und Durchmesser des Implantats fest und erstellen den Kostenvoranschlag für alle Schritte.

  2. Mund vorbereiten

    Implantate brauchen ein gesundes Umfeld: Karies, Parodontitis und Zahnstein werden vorher saniert. Reicht der Knochen nicht aus, bauen wir ihn mit Ersatzmaterial auf – je nach Situation direkt beim Setzen oder in einem Schritt davor.

  3. Implantat setzen

    Unter örtlicher Betäubung öffnen wir das Zahnfleisch, bereiten das Implantatbett in mehreren Schritten vor und drehen die Schraube ein. Welche Form der Betäubung passt, klären wir vorher. Pro Implantat dauert das 30 bis 60 Minuten.

  4. Einheilphase

    In den folgenden drei bis sechs Monaten verbindet sich der Knochen mit dem Implantat. Wo nötig, überbrückt ein Provisorium diese Zeit; erlaubt es die Stabilität, setzen wir gleich eine provisorische Krone auf.

  5. Krone und Kontrolle

    Nach dem Einheilen nehmen wir einen Abdruck oder Scan, das Labor fertigt die Keramikkrone, und wir schrauben oder zementieren sie auf den Aufbau. Jährliche Kontrollen und regelmässige Dentalhygiene halten das Implantat langfristig gesund.

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In zwei Minuten angefragt – Terminvorschlag innert einer Stunde während der Telefonzeiten.

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Implantologie bei uns in Wallisellen

Bleibt eine Lücke offen, kippen die Nachbarzähne, der Gegenzahn wächst nach, und der Knochen schwindet. Ein Implantat unterbricht diese Entwicklung – und ist heute ein gut planbarer Eingriff, den Sie bei uns in gewohnter Umgebung durchführen lassen.

Bei uns im Dental Zentrum Wallisellen liegen Zahnchirurgie, Implantologie und prothetische Wiederherstellung in einer Hand: Wer das Implantat plant und setzt, gestaltet auch Krone, Brücke oder Prothese darauf. Das spart Überweisungen, und Implantatposition und Zahnersatz passen von Anfang an zusammen. Vor dem ersten Schritt erhalten Sie einen Kostenvoranschlag über den gesamten Ablauf, inklusive allfälligem Knochenaufbau; Kontrollen und Nachsorge finden ebenfalls hier an der Rotackerstrasse 30 statt.

Unsere Praxis liegt zwei Gehminuten vom Bahnhof Wallisellen entfernt, mit Gratisparkplätzen vor dem Eingang, geöffnet Montag bis Freitag 8–19 Uhr. Fragen Sie Ihren Termin online an – wir melden uns während der Telefonzeiten in der Regel innert einer Stunde.

Für wen ist die Behandlung geeignet?

Wir stimmen die Behandlung auf Ihre Ausgangslage, Ihr Alter und Ihre Ziele ab.

Ein einzelner Zahn fehlt

Das Einzelzahnimplantat schliesst die Lücke, ohne dass die gesunden Nachbarn für eine Brücke beschliffen werden müssen – die substanzschonendste Lösung nach einem Zahnverlust.

Mehrere Zähne nebeneinander fehlen

Auf zwei oder mehr Implantaten lässt sich eine feste Brücke verankern, selbst wenn keine eigenen Pfeilerzähne mehr da sind. Kauen, Sprechen und Lachen funktionieren wieder uneingeschränkt.

Die Prothese hält nicht mehr

Bereits zwei bis vier Implantate verankern eine Vollprothese sicher. Haftcreme und Druckstellen gehören damit der Vergangenheit an, und das Essen macht wieder Freude.

Wie belastend ist der Eingriff?

Das Setzen des Implantats erfolgt unter örtlicher Betäubung, und weil der Knochen selbst keine Schmerzfasern hat, erleben die meisten den Eingriff als weniger unangenehm als befürchtet. Danach sind eine Schwellung und ein Wundgefühl für einige Tage normal; Kühlen und die mitgegebenen Schmerzmittel halten beides gut im Griff.

Nach zwei bis drei Tagen sind die meisten Patientinnen und Patienten wieder im Alltag. Bei mehreren Implantaten oder einem Knochenaufbau besprechen wir bei der Planung, welche Form der Betäubung für Sie passt.

Wie lange hält ein Implantat?

Implantate zählen zu den langlebigsten Versorgungen überhaupt: Mit konsequenter Pflege und Nachsorge bleiben sie häufig zwanzig Jahre und länger im Mund, viele ein Leben lang. Der wichtigste Gegenspieler ist die Periimplantitis, eine Entzündung des Gewebes rund um das Implantat – verursacht durch bakterielle Beläge, vergleichbar mit einer Parodontitis, und unbehandelt mit Knochenverlust verbunden.

Rauchen, eine unbehandelte Parodontitis, schlecht eingestellter Diabetes und nächtliches Zähneknirschen erhöhen das Risiko. Darum gehören zur Behandlung dazu: tägliche Reinigung der Implantatzwischenräume mit Interdentalbürsten, Dentalhygiene alle drei bis sechs Monate und eine jährliche Röntgenkontrolle.

Die Krone selbst kann nach Jahren erneuert werden, das Implantat bleibt dabei unangetastet.

Was ist, wenn der Knochen nicht ausreicht?

Ohne Zahnwurzel verliert der Kiefer an der betroffenen Stelle Knochen, am schnellsten in den ersten Monaten nach einer Zahnentfernung. Ist er zu schmal oder zu niedrig geworden, bauen wir ihn mit körpereigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial wieder auf – bei kleineren Defekten gleichzeitig mit dem Setzen des Implantats, bei grösseren in einem vorgelagerten Eingriff mit einigen Monaten Heilungszeit.

Im seitlichen Oberkiefer wird dafür oft der Boden der Kieferhöhle angehoben (Sinuslift). Das digitale Röntgenbild zeigt uns vorab, ob und in welchem Umfang ein Aufbau nötig ist; der Aufwand steht bereits im Kostenvoranschlag.

Steht eine Zahnentfernung bevor, lohnt es sich, das Implantat gleich mitzuplanen, damit möglichst wenig Knochen verloren geht.

Was kostet ein Implantat und wer bezahlt?

Die Kosten setzen sich aus Planung, chirurgischem Eingriff, Implantat, allfälligem Knochenaufbau, Aufbau und Krone zusammen. 00.

Die Grundversicherung beteiligt sich nur in seltenen, klar geregelten Ausnahmen, etwa bei bestimmten schweren Allgemeinerkrankungen; bei Zahnverlust durch einen Unfall ist die Unfallversicherung zuständig, und Zusatzversicherungen leisten je nach Police. Eine Aufteilung der Zahlung auf die einzelnen Behandlungsschritte oder in Raten ist nach Absprache möglich.

Auf die Jahre gerechnet schneidet ein Implantat wegen seiner Lebensdauer oft nicht schlechter ab als eine Brücke, die nach zehn bis fünfzehn Jahren ersetzt werden muss.

Häufige Fragen: Zahnimplantat

Kompakte Antworten zu Ablauf, Kosten und Terminen im Dental Zentrum Wallisellen.

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Kontakt

Zahnarztpraxis Dr. Unterfinger & Dr. Sylver
Rotackerstrasse 30
8304 Wallisellen

077 400 89 67

Öffnungszeiten

Montag - Freitag

08.00 - 19.00 Uhr

Telefonzeiten

Mo–Fr, 08:00–17:00 Uhr

Durchgehend geöffnet. Behandlungen nach vorheriger Terminvereinbarung.