Nur, wenn die Beläge verschwinden. Werden sie gründlich entfernt und reinigen Sie den Zahnfleischrand ab dann täglich, klingt die Gingivitis in rund zwei Wochen ab. Bleibt der Biofilm, bleibt auch die Entzündung.
Zahnprobleme
Zahnfleischentzündung
Zahnfleisch, das fest und hellrosa ist, blutet nicht. Erscheint es dunkelrot, wirkt es aufgequollen und hinterlässt die Bürste Spuren, ist es entzündet. Weil eine Gingivitis kaum Beschwerden macht, läuft sie oft monatelang unbemerkt weiter – Zeit, in der sie zur Parodontitis werden kann.
Vom gereizten Zahnfleisch zur Parodontitis
Es beginnt mit dem Biofilm, der sich nach jedem Essen am Übergang von Zahn zu Zahnfleisch bildet. Wird er nicht täglich weggeputzt, reagiert die Abwehr des Körpers: Mehr Blut fliesst ins Gewebe, das Zahnfleisch schwillt an und blutet bei leichtem Druck. In diesem Stadium ist nur das Zahnfleisch selbst betroffen, und alles ist umkehrbar. Bleibt der Reiz, weitet sich die Entzündung auf die Fasern und den Knochen aus, die den Zahn im Kiefer halten. Es entstehen Taschen, der Knochen schwindet – die Parodontitis ist da, und was an Knochen verloren ging, bleibt verloren. Schwangerschaft, Pubertät, Rauchen, schlecht eingestellter Diabetes, Dauerstress und einzelne Medikamente senken die Schwelle, ab der das Zahnfleisch entzündlich reagiert.
Behandlungsansatz
Wie wir eine Gingivitis behandeln
Der wichtigste Schritt ist, die Reizquelle zu beseitigen: Bei der professionellen Zahnreinigung entfernen wir Beläge und Zahnstein rund um jeden Zahn, besonders entlang des Zahnfleischrands und in den Zwischenräumen, wo die Bürste sie übersieht. Mit der Sonde prüfen wir die Taschentiefe und erkennen so, ob die Entzündung bereits in die Tiefe geht. Dann üben wir mit Ihnen die Technik, mit der Sie den Zahnfleischrand zu Hause sauber halten. Hält man das durch, ist das Zahnfleisch nach etwa zehn bis vierzehn Tagen wieder fest und blassrosa. Zeigt die Messung schon tiefere Taschen, leiten wir bei uns im Dental Zentrum Wallisellen eine systematische Parodontitis-Behandlung ein.
Hinweis
Heftige Schmerzen, Fieber, Eiter am Zahnfleischrand, gräuliche Beläge oder offene Stellen sprechen für eine schwere Form der Entzündung, die sofort zahnärztlich beurteilt werden muss. Diese Informationen sind kein Ersatz für eine Untersuchung.
Behandlungen bei Zahnfleischentzündung
Die folgenden Behandlungen können je nach Befund und Beschwerdeschwerpunkt geeignet sein. Im persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, was für Sie passt.
Häufige Fragen
Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Zahnfleischentzündung und Traditionelle Chinesische Medizin.
Von aussen kaum – das zeigt erst die Messung der Zahnfleischtaschen. Bei der Gingivitis ist das Zahnfleisch gerötet, der Zahn sitzt aber fest. Bei der Parodontitis sind die Taschen vertieft, Zähne wirken länger oder beginnen zu wackeln. Der Knochenverlust ist dann nicht mehr rückgängig zu machen, wohl aber aufzuhalten.
Nein – schonen heisst, die Beläge liegen zu lassen, und die sind die Ursache. Putzen Sie weich, aber gründlich bis an den Zahnfleischrand und reinigen Sie täglich die Zwischenräume. Das Bluten hört auf, sobald die Entzündung abklingt.
Für kurze Zeit ja: Ein bis zwei Wochen lang kann sie die Bakterienzahl senken und das Abheilen unterstützen. Dauerhaft verfärbt sie Zähne und Zunge und ersetzt nie das mechanische Entfernen der Beläge. Die Grundlage bleiben Zahnbürste und Zwischenraumpflege.
Hinweis: Welche Behandlungen aktuell angeboten werden, hängt von der Qualifikation und Spezialisierung des jeweiligen Praxisteams ab. Es kann zu personellen Wechseln kommen, wodurch sich das Leistungsangebot verändert. Informationen zum Team und zu den Qualifikationen finden Sie auf dieser Seite.
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Zahnarztpraxis Dr. Unterfinger & Dr. Sylver
Rotackerstrasse 30
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